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6 Tipps für 48 Stunden in Bergamo

Fast ein Dreivierteljahr habe ich in Mailand gelebt, aber Bergamo habe ich nie besucht. Ich habe Italien bereist, Venedig, Rom und die Toskana. Ryanair steckte damals in den Kinderschuhen, die Preise waren – aus heutiger Perspektive betrachtet – unverschämt billig. Oneway habe ich manchmal schlappe 10 Euro bezahlt, ich habe Tickets gehortet, Flüge verfallen lassen, neue gebucht. Der Ryanair Flughafen von Mailand ist der Orio ls Serio Airport bei Bergamo. Was ich euch eigentlich erzählen will:

Bergamo, am Fuße der Alpen gelegen, habe ich links liegen. Jetzt weiß ich: Es war ein Fehler. Wir haben im September zwei Tage in der Stadt verbracht und ich habe mich sofort verknallt und kann euch dringest (!) empfehlen: unbedingt nach Bergamo! Bergamo ist aufgeteilt in eine Città alta (Oberstadt) und eine Città bassa (Unterstadt). Die Oberstadt ist die historische Altstadt mit einem atemberaubenden Blick über die weitläufige Poebene in Richtung Mailand, das gerade mal 50 Kilometer entfernt ist.

Gewohnt haben wir im wundervollen Gombit Hotel in mitten der historischen Altstadt. Und auch wenn wir zwei Nächte auf Einladung dort verbracht haben, würde ich niemals eine Lobhudelei schreiben, wenn ich nicht voll dahinter stehen würde und hier ist es so: Bei dem Hotel handelt es sich um ein schickes, exklusives Boutiquehotel mitten in der wunderschönen historischen Altstadt von Bergamo. In einem historischen Gebäude mit Altbauflair, das komplett entkernt, jetzt seine Gäste in einem minimalistischen, modernen Flair empfängt.

Unser Zimmer, fantastischerweise eine Suite, hat uns den Aufenthalt in Bergamo einfach unvergesslich gemacht. Es ist schon was Besonderes, in einem Haus zu übernachten, das allen Comfort, Luxus und auch Behaglichkeit bietet.

Auch das Frühstück überzeugte uns, es kam auch gar nicht Italienisch daher, eher so, als hätten wir in einem Berliner Café in Mitte gefrühstückt: Birchermüsli, Säfte, Latte Macchiato, tolles Brot und weiche Eier, frischgepresste Säfte.

Darüber hinaus ist Bergamo eine faszinierende Stadt mit zwei Gesichtern:  eine pittoreske, verzaubernde Obsterstadt und eine vibrierende urbane Unterstadt.

Meine Tipps für Bergamo: 

1. Wie ihr wisst bin ich ein Verfechter des sich Treibenlassens. Gerade an unbekannten Orten kann man Neues unvoreingenommen und ungefiltert entdecken. Dennoch verschaffe ich mir immer einen ersten Überblick über die Stadt und entscheide dann spontan wo ich zuerst hinmöchte.

2. Schaut euch in Bergamo unbedingt den Ausblick von der historischen Altstadt an, die sich wie ein Amphitheater auf einem Hügel erhebt. Sie ist von einer fünf Kilometer langen Stadtmauer umgeben. Bei gutem Wetter kann man das circa 50 Kilometer entfernte Mailand sehen. Der Ausblick ist eine Wucht!

3. Das Zentrum der historischen Oberstadt ist die Piazza Vecchia, an der das mittelalterliche Rathaus Palazzo della Ragione mit dem Stadtturm Torre Civica  steht. Dahinter, auf der Piazza del Duomo, dem Domplatz, steht links der Dom von Bergamo, die Cattedrale di Sant’Alessandro Martire, (ursprünglich von Ant. Filarete erbaut, ab dem 15. Jahrhundert mehrfach umgebaut) mit Kuppel und klassizistischer Fassade.

4. Die Kirche Santa Maria Maggiore, eine ursprünglich romanische (von 1173), später barockisierte dreischiffige Emporenbasilika mit den Denkmälern und Gräbern der Komponisten Gaetano Donizetti und Johann Simon Mayr. Unbedingt auch die anschauen!

5. In der Pasticceria Cavour Torten essen

6. Und überhaupt essen! Es gibt tolle, edle Restaurants, Pizzerien und jede Menge Eisdielen.

Seltsam, da bin ich fast ein Jahr lang ständig auf dem Flughafen Orio al Serio gelandet, ohne die Heimatstadt des Airports je zu entdecken. Aber dafür bin ich jetzt umso überzeugter.

In Kooperation mit Gombit Hotel Bergam

 

 

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