Alle Artikel in: Fashion

Outfit am Muttertag zu Hause // Strenesse-Liebe

An Muttertag bin ich zu Hause gewesen in einem kleinen Ort im Saarland. Bäume, weite Wiesen, der Bostalsee ist da um die Ecke. Es war ein wunderschöner Familientag bei bestem Wetter. Wir haben gegrillt und dazu gab es italienische Antipasti, Prosecco und Wein aus Italien. Meine Mama macht definitiv die besten Antipasti, eines habe ich hier schonmal vorgestellt. Ich muss unbedingt an weiteren arbeiten und sie euch zeigen! Sie sind großartig. Okay Stop, ich schweife ab. Denn was ich eigentlich erzählen wollte: Meine Mama ist eine echte Fashionista. In ihren Schränken finden sich absolute Mode-Schätze aus vergangenen Jahrzehnten, bei deren Anblick man Schnappatmung bekommen kann. Diese Goldstücke hat sie aufbewahrt, es gibt da so einen Schrank in meinem Elternhaus, in dem sie ihre ausrangierten Stücke hortet. Ab und an schleiche ich mich dahin, öffne die knarrenden Türen und fühle über die weichen Stoffe. Und was für ein Glück!  Am Sonntag habe ich da einen weißen Zweiteiler von Strenesse entdeckt. Ein absoluter Traum! 30 Jahre alt, ein Original aus den End-80ern, damals ist meine Mama jünger gewesen …

Hi, neuer Lieblingsmantel!

Ostern zu Hause im Saarland und trotz Temperaturen im Minusbereich am Morgen und am Abend musste mein neuer, aber viiiiel zu dünner Lieblingsmantel ausgeführt werden. Inspiriert durch den minimalistischen Stil der Skandinavien habe ich mich bei unserem Trip nach Kopenhagen vergangenes Wochenende in die Marke Samsœ & Samsœ verliebt und gleich in einen leichten Frühlingsmantel investiert. Die Skandinavien haben es mir echt angetan. LOVE!

Caro Carisco!

Das Leben ist voller Überraschungen! Und so bin ich vor mittlerweile einigen Monaten Francesca wieder begegnet, virtuell. Francesca und ich haben zusammen in Trier studiert. Viele Jahre haben wir uns nicht gesehen und umso größer war die Freude, als sie mich anschrieb und mir von ihrem aktuellen Projekt erzählte. Eigentlich verband ich Francesca immer mit ihrem Studienfach Jura und mit unserer gemeinsamen zweiten Heimat Italien. Die wunderschöne Francesca war für mich immer die zweite Sophie Loren. Sie erzählte mir von carisco, einem neuen Label, exklusiv für Gürtel, das sie am mitgründen war, sie schwärmte von dem feinen Leder aus Italien und von dem bevorstehenden Launch der Seite. Ich war sofort begeistert und ich finde, das ist genau dein Projekt – Francesca! Für mich war es interessant zu wissen, wie gründet man ein Label und zieht es so auf, dass es mit Social Media erfolgreich wird. Worauf muss ich achten. Und wie schaut Francescas Arbeitsalltag aus. Das habe ich für euch in ein Interview gepackt –  und voilà – hier ist es. Danke, liebe Francesca für …

Mum-Jeans!

Bis vor wenigen Jahren kannten mich meine Freunde und  Bekannte überwiegend in Röcken und Kleidern. Dabei trug ich sogar im tiefsten Winter bei Eis und Schnee Röcke. Und musste mich immer wieder der Frage konfrontiert sehen: „Ist dir nicht kalt?“ Nein, mir war nie kalt. Ich fand die Kombi aus Strumpfhose und Rock oder Strumpfhose und Kleid wahnsinnig gemütlich und mir war immer warm. Dabei ist die Formulierung fand und mir war warm nicht korrekt. Auch heute liebe ich es an kälteren Tagen diese Kombination zu tragen. Meine Liebe zu Kleidern und Röcken war vor allem einem großen Umstand geschuldet: Ich bin klein und Hosen waren mir immer viel zu lang. Dabei empfand ich unnötig mir eine Hose zu kaufen und diese dann auch noch kürzen zu müssen. Im Endeffekt waren meine Hosen immer teurer und verloren an Schnitt. Das sah ich einfach nicht ein. Ich fühlte mich als Jugendliche und auch später von der Modeindustrie benachteiligt und diese Benachteiligung umging ich, indem ich Hosen mied. Und als Ausdruck meines Protestes trug ich Röcke und …

Elisabetta Franchi meets Daisy

Sexy Elisabetta Franchi und ich sind uns zum ersten Mal im Juli an einem heißen Sommertag auf der Piazza in San Bendetto del Tronto in den Marken an der Adria begegnet. Ein schlauchförmiger edler Laden, dunkles Parkett, weiße Wände. Die Sommerkollektion hing auf schlanken goldenen Stangen farblich geordnet präsentiert. Ein formidables Label, wie ich fand, sehr italienisch, sehr schick, nicht überschick, für mein Empfinden perfekt. Das Label war mir bis dahin völlig unbekannt. Das kommt nicht von ganz ungefähr, denn Elisabetta Franchi sind zwar auf der ganzen Welt zu finden – von Moskau über die Vereinigten Arabischen Emirate bis nach China. Und auch in Europa kann man Franchis Kollektion erwerben, zum Beispiel in Frankreich, Portugal und Österreich, aber leider nicht in Deutschland. Die Sommerkollektion, die ich tastend bestaunt habe, hat mich deshalb überzeugt, weil die Trendteile, wie karottig geschnittene Hosen, Jeanshemden, Jeansshorts und viel Leder in einer sehr erwachsenen femininen Mischung daher kommen. Ich verliebte mich in die sandfarbenen Töne von leicht fließenden Hosen und Shirts ebenso sehr wie in ein schwarzes enges Lederkleid. Und …

List!

Es war Liebe auf den ersten Blick. Der Rock der italienischen Marke List hing an einer Schaufensterpuppe in einem schnieken Laden auf der Fußgängerzone in San Bendedetto del Tronto. Der Stoff, der Schnitt, er schien perfekt. Dann anprobiert und in italienischer Größe 42 (deutsch 36) war er definitiv ein Stück zu groß. Die netten und unglaublich süß gekleideten Verkäuferinnen boten mir gleich an, das schöne Stück, das übrigens bereits im Sale war (sonst wäre es auch nicht erschwinglich gewesen – er war so schon eine besondere Investition) enger nähen zu lassen. Und nun ist er perfekt! Das Tolle ist: Er ist wahnsinnig unkompliziert und raffiniert zugleich – diese Kombination finde ich aufregend und gut. Ein schlichter Gummizug sitzt an der Taille, zwei Taschen an den Seiten – fertig! Aber der Stoff, der Schnitt – der feste Unterrock! So muss ein guter Rock. Das Stück ist von einer jungen italienischen Designercomobo, List, die in Social Media so alles richtig machen, wenn man sich den Online-Auftritt mal anschaut. Sie sind auf allen Social-Media-Kanälen vertreten, nur leider haben sie es …

Kiko!

2003, da bin ich in Mailand gewesen und studierte unter anderem Politikwissenschaften – und ja, es ist eine lange Ewigkeit her, habe ich im edlen Kaufhaus La Rinascente die italienische  Kosmetikmarke „Kiko“ entdeckt. Ich erinnere mich, dass es noch keinen festen Verkaufsplatz in den schnieken Hallen auf der Piazza Duomo gab, die Produkte wurden an einem hübschen Promotion-Stand von ebenso schnieken Verkaufsfprofis präsentiert. Und wir Erasmus-Studentinnen, um die minimalistischen Verpackungen der bunten Schönmacher herum tänzelnd, wir mit den jungen und blassen Gesichtern, waren die idealen Schminkkandidatinnen der mit Pinseln und Puderquasten ausgestatteten Visagisten. Und ehe wir uns versahen saßen wir auf den hohen schmalen Stühlen vor den breiten Spiegeln. Und ich sofort überzeugt! Ein Puder wanderte in mein Einkaufskörbchen – und ich besitze es bis heute noch. Es ist natürlich längst aufgebraucht, aber die Dose erinnert mich an die Zeit und an den Tag, als ich Kiko entdeckte. Kiko gibt es mittlerweile auch bei uns – und in Italien in vielen Stores. Das Tolle an der Marke ist: Sie ist ziemlich günstig und wie ich …